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Was schreiben Wormser Bürger über das Haus am Dom? Appell Denkmalschutzorganisation 2003 - Domgemeinde konkretisiert Kritik Haus ist Bausünde 2014-12-18 Europa Nostra Appell Denkmalschutzorganisation |
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Was schreiben Wormser Bürger über das Haus am Dom?
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Das ist ein Bruchteil der Briefe die Uns erreicht haben. Der Bürgerverein sagt DANKE zu jedem Beitrag der geschrieben wurde.
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2003 - Domgemeinde konkretisiert Kritik
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2014-12-18 - Europa Nostra - Haus ist Bausünde Appell Denkmalschutzorganisation |
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Auch Vertreter hochrangiger Denkmalschutzorganisationen wie Fürst Alexander von Sayn-Wittgenstein, jahrelang Vizepräsident von EUROPA NOSTRA, appellierten in Sachen Haus am Dom an Kardinal Lehmann. Vergeblich!
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| REINHARD H. LIED * WEIßHEIMERSTRAßE 8 * 67549 WORMS Papst FRANZISKUS HAUS AM DOM ZU WORMS 16.08.2014 Sehr geehrter Papst Franziskus, Heiliger Vater, Seine Eminenz Kardinal Lehmann hat die Kirchenaustritte in Deutschland als erschreckend hoch bezeichnet. Nach rund 120.000 im Jahre 2012 waren es 2013 fast 180.000 Austritte. Die Domgemeinden St. Peter und St. Martin der Stadt Worms sind meines Erachtens augenblicklich dabei, diesen Trend zu verstärken. Sie beabsichtigen, in einer Entfernung von sechs Metern vor die Südfassade des Wormser Domes - genau genommen vor die Nikolauskapelle - ein 18 m hohes Gemeindehaus zu errichten, das den Blick auf den imposanten Kaiserdom sowohl von Ost nach West als auch von West nach Ost massiv beeinträchtigen wird. Gegen den geplanten Standort dieses Bauvorhaben - nicht gegen ein Haus als solches - hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die sich später in den „Bürgerverein Dom-Umfeld e.V.“ umwandelte. Sehr viele Mitglieder dieses Vereins sind katholische Gemeindemitglieder. (Ich selbst bin kein Mitglied dieses Vereins). Über 16.000 Unterschriften gegen dieses Bauvorhaben hat der Verein gesammelt. Nach dieser Unterschriftenaktion wurde der Architekt, Prof. Springer aus Berlin, von den Gemeinden beauftragt, einen Alternativentwurf zu entwickeln. Prinzipiell hat sich durch diese Neuplanung jedoch nichts verbessert. Sehr viele Katholiken, mit denen ich gesprochen habe, lehnen diesen Standort und die Mächtigkeit dieses Baues vehement ab. Leider jedoch wagen sich nur wenige Gemeindemitglieder - aus welchen Gründen auch immer - diese Ablehnung offen auszusprechen. Wie ich aus Gesprächen erfahren konnte, hoffen viele, dass der Bau nicht realisiert wird und deuten an, dass sie bei einer Umsetzung der Kirche den Rücken kehren werden. Es werden viele sein, vermute ich, wenn sich erst einmal die Mächtigkeit des geplanten Baus und die Beeinträchtigung des Blickes auf die Südfassade des Doms darstellt. Leider sind die Domgemeinden St. Peter und St. Martin nicht auf einen Vorschlag des Bürgervereins eingegangen, eine für sie kostenlose Bauattrappe mit korrekter Bemaßung errichten zu lassen. Ich bin mir sicher, dass sich dann auch viele Befürworter entsetzt gegen eine Realisierung ausgesprochen hätten. Stattdessen ließen die Gemeinden eine Broschüre erarbeiten, die die Ansicht von einer Stelle aus zeigt, von der sich kaum jemand dem Dom nähert. Nach Protesten Schreiben an Seine Heiligkeit vom 16.08.2014 - gegen diese Art der Darstellung wurde Computer-Animation erstellt, die die Situation aus der 2. Etage eines gegenüberliegenden Gebäudes (ein Restaurant mit Namen „Dom Terrassen“) total verharmlosend zeigt. Realistisch wäre dies aus der Perspektive eines Fußgängers vor dem Südportal gewesen. Sehr viele Wormser sind verärgert, weil sie sich durch die Darstellung der Domgemeinden getäuscht und für dumm verkauft fühlen. Die Stadtverwaltung Worms, die Denkmalpflege und auch Seine Eminenz Kardinal Lehmann haben das Bauvorhaben anfänglich ausdrücklich befürwortet und befürworten dies wohl - zumindest nach außen hin - auch weiterhin. Zwischenzeitlich scheinen jedoch einige der Befürworter wegen der massiven Widerstände oder anderer Gründe Zweifel an der Realisierbarkeit an diesem Standort zu hegen. Vermutlich spielte die Denkmalpflege bei der Befürwortung des Standortes eine nicht unwesentliche Rolle, hat sie letztendlich wohl reflexartig mit der Einstellung reagiert: Als ehemaliger Stadtplaner habe ich mit erlaubt, einen Alternativ-Entwurf zu entwickeln, der die Interessen der verschiedenen Parteien - der Domgemeinden und des Bürgervereins - berücksichtigt : Die Stadt legt Wert darauf, durch eine Bebauung zwei Plätze zu schaffen - einerseits einen belebten Platz vor dem Südportal und andererseits einen Platz der Kontemplation im Bereich des Kreuzganges. Ein städtebaulich auf jeden Fall anstrebenswerter Gestaltungsansatz. Das habe ich durch den flachen Verbindungsbau zwischen dem von mir nach Süden hin versetzten Gemeindehaus und dem Dom berücksichtigt, der es auch ermöglichen würde, in einer späteren Bauphase wieder einen Laubengang zu errichten. Der Bürgerverein legt Wert darauf, dass der Blick auf den Dom erhalten bleibt. Das habe ich berücksichtigt, indem der Verbindungsbau zwischen dem Gemeindehaus und dem Dom ein Flachdach erhält, sich zusätzlich zur Nikolauskapelle hin verjüngt und somit der Blick auf den Dom weitestgehend erhalten bliebe. (Sehen Sie hierzu Blatt 3 meiner Planung). Bei Realisierung des Bauvorhabens in der von mir vorgeschlagenen, oder in einer ähnlichen Form könnte die sehr aufgeheizte Stimmung in Worms meines Erachtens größtenteils befriedet werden. Ich wäre Ihnen äußerst verbunden, Ihre Heiligkeit, wenn Sie einen Mitarbeiter mit der Prüfung dieser Angelegenheit betrauen könnten. Mit freundlichen Grüßen und in Verehrung Reinhard H. Lied Anlagen: Foto der Südseite des unverbauten Wormser Doms Foto eines Modells des geplanten Hauses am Dom vor einem Blindenmodell des Wormser Doms |
Wie eine Faust aufs Auge
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Die Hoffnung noch nicht aufgeben
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der Protest geht weiter...
Die Sache mit der Bau-Attrappe
das Modell der Bürgeriniative verdeutlicht die Groteske |
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am Bauzaum prallen die diametralen Botschaften von Baugegnern und Befürwortern aufeinander.Die Bürgerinitiative „gegen das Haus an dieser Stelle“ läd dazu ein, jeden Sonntag um 18: 00 Uhr zur Mahnwache zu kommen. In dem Moment vorbildlicher demokratischer Streitkultur sind die Fakten unausweichlich; das Haus wird gebaut |
WZ am 24.03.2015
| 15-1-2015 |

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die WZ berichtet zum Haus am Dom:
Bauzaun wird neu gestaltet
WORMS - (red). Mit Beginn der Bauarbeiten zum Haus am Dom wird der Bauzaun um die Baustelle neu gestaltet werden. Das teilte das Pfarramt der Gemeinden Dom und St. Martin mit.
Nach der Grundsteinlegung, bei der die Kirchengemeinden und der Bürgerverein bewusst aufeinander zugegangen waren und die Domgemeinde als versöhnliche Geste gestattet hatte, auch Dokumente des Bürgerprotests in den Grundstein für die Nachwelt einzumauern, und nachdem der Bürgerverein seinerseits bereits öffentlich angekündigt hatte, mit einem Schweigemarsch am 10. Juli die Mahnwachen vorläufig zu beenden, hat die Domgemeinde den Bürgerverein aufgefordert, das von ihm bislang gestaltete Bauzaunelement abzuräumen. „Wir wollen an dieser prominenten Stelle, unmittelbar neben der mittelalterlichen Taufpiscina, eine Darstellung anbringen, die den Besuchern einen Eindruck vermittelt, wie dieser archäologische Befund sich künftig innerhalb des Hauses präsentieren wird“, erläutert Klaus Berg für den Verwaltungsrat. Außerdem müssten einige durch Vandalismus beschädigte Bauzaunbanner ersetzt werden; andere müssten mit aktualisierten Informationen versehen werden, erläutert Christine Rau für den Öffentlichkeitsausschuss der beiden Gemeinden. „Wir haben nun fast eineinhalb Jahre dem Bürgerverein eine Plattform geboten, seine Kritik an unserem Bauvorhaben an dieser prominenten Stelle kundzutun. Wir glauben, dass mit der Grundsteinlegung nun eine neue Phase eingetreten ist, in der vor allem sachliche Information über das, was an dieser Stelle entsteht, angesagt ist“, ergänzt Propst Tobias Schäfer. Uwe Radmacher - u.radmacher@icloud.com Sa, 9. Jul. 2016 17:07 |
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Leserbrief an die Wormser Zeitung zum „Ergebnis der OB-Wahlen“ Die Quittung erhalten Wie schon Mentor Florian Gerster ist auch der amtierende Oberbürgermeister Michael Kissel an seiner Überheblichkeit gescheitert. Vor vier Jahren hatte er das Haus am Dom mit aller Macht und dank GroKo gegen den Bürgerwillen - über 17.000 Unterschriften - durchgesetzt. Für ihn waren „Bürgerbefragung grober Unfug“ und „der Bürger eine Fiktion“. Jetzt hat er bei der OB-Wahl die Quittung erhalten: Im ersten Wahlgang erreichte Kissel kümmerliche 21,9 % (6.346 Stimmen), wohl einmalig wenig für einen amtierenden Oberbürgermeister. In der folgenden Stichwahl waren es mit 26,9 % (6.893 Stimmen) nur wenig mehr. Eine krachende Niederlage für den auch als Sonnenkönig von Worms titulierten Amtsinhaber. Hochmut kommt vor dem Fall, lautet dazu das passende Sprichwort. |
Schriftsatz zwischen Vorstand und Stadt
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Der freie Blick auf die Südfassade des Wormser Domes verschwindet

Richtfest für das Haus am Dom

Als der Rohbau stand, fand am 17.02.2017 das Richtfest für das Haus am Dom statt.

Das Wochenblatt schrieb dazu: Bei der Feier waren geladene Gäste, die katohlische Kirche und die Wormser Bürger. Der Bürgerverein war natürlich auch da, um seine Meinung kund zutun

So entstand das Interview, welches an dieser Stelle als Audiodateieingestellt eingestellt werden wird.
Der überwiegende Tenor ist/war: zu hoch - zu gross vollkommen unnötig man sieht ja den schönen Dom nicht mehr
01.-03.06.2018 Rheinland Pfalz Tag in Worms: der Dom feiert seinen 1000-ten Geburtstag

Der schiefe Blick
Die Nikolauskapelle mit ihrem eigentümlichen Risalit erblickt zum letzten Mal das Licht der Sonne
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Neoliberale Bauweise hat die Kraft die Kultur zu verdrängen: |
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zum „Ergebnis der OB-Wahlen“ Die Quittung erhalten Wie schon Mentor Florian Gerster ist auch der amtierende Oberbürgermeister Michael Kissel an seiner Überheblichkeit gescheitert. Vor vier Jahren hatte er das Haus am Dom mit aller Macht und dank GroKo gegen den Bürgerwillen - über 17.000 Unterschriften - durchgesetzt. Für ihn waren „Bürgerbefragung grober Unfug“ und „der Bürger eine Fiktion“. Jetzt hat er bei der OB-Wahl die Quittung erhalten: Im ersten Wahlgang erreichte Kissel kümmerliche 21,9 % (6.346 Stimmen), wohl einmalig wenig für einen amtierenden Oberbürgermeister. In der folgenden Stichwahl waren es mit 26,9 % (6.893 Stimmen) nur wenig mehr. Eine krachende Niederlage für den auch als Sonnenkönig von Worms titulierten Amtsinhaber. Hochmut kommt vor dem Fall, lautet dazu das passende Sprichwort. ein Kompendium als Sonderausgabe - ein Artikel über Macht und Demokratie das „Wormser Stadtblatts“ zur Mayorshofbebauung 1981 für Bürger von Bürgern. Es gibt Aufschluss und Einsichten über die damals bereits bestehenden Praktiken in der Abwicklung von Bürgerinteressen. Zum Einen enthält es zur Waffengleichheit in dem juristischen Prozess eine Gegenüberstellung der Presseartikel, - Argumente und Verfahrensweisen. bieten manche Protagonisten stereotypisch in ihrer Haltung bewusster postdemokratischer Verantwortungslosigkeit, doch macht Euch selbst ein Bild. Cartoon mit dem Bebauungsplan - ein Schockstrategie
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Wir danken allen Bürgern die bei der Gestaltung des Bildbandes geholfen haben!


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Buch-Entwurf M. Mahla 2018 - 20.02.2020 HTML Version als Kompendium 2021-22 Inhalt des Entwurfs: Auflistung durch Vorstand Herr Dr. Eberhardt, 23.02.2020 Datum# Stand# Status# - Kommentar Versionsnachweis und Webprojekt /M:Media Eduitainement
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